Jahr: 2017

“Lenny” – von der Jeschiwa zu Yeshua

„Lenny” – wie wir ihn nennen – wuchs in einer ultraorthodoxen Familie auf, sein Vater war Rabbi. Im Alter von 13 besuchte er eine sehr strenge, rigorose Jeschiwa-Schule, in die Jungen gehen, um die Tora zu studieren. Während seiner Zeit in der Jeschiwa begann Lenny Fragen zu stellen. Fragen, die keiner der unterrichtenden Rabbis beantworten konnte. Lenny wollte Gottes Plan für sein Leben erfahren und stellte ernste Fragen über Sünde, Himmel und Hölle.

Avi Mizrachi

Wort aus Tel Aviv – April 2017

Gemeinsam zu Jesu Füßen sitzen. Im Verlauf der vergangenen Jahre gab Gott mir die Gelegenheit, zu verschiedenen Gemeinden auf der ganzen Welt zu reisen und von Gottes Wirken in Israel zu erzählen. Eines, was Christen ganz offensichtlich ermutigt, ist die Tatsache, dass im Land Israel jüdische und arabische Gläubige in Einheit leben. Wenn wir nur die Nachrichten aus den Medien mitbekommen, dann erkennen wir wahrscheinlich auf die zunehmende Finsternis und den wachsenden Konflikt. Die gibt es zwar auch, doch in der Bibel sehen wir eine andere Seite der Geschichte. Im Buch Jesaja schreibt der Prophet: Mache dich auf, werde licht; denn dein Licht kommt, und die Herrlichkeit des HERRN geht auf über dir! Denn siehe, Finsternis bedeckt das Erdreich und Dunkel die Völker; aber über dir geht auf der HERR, und seine Herrlichkeit erscheint über dir.   Jesaja 60,1–2 Gott ignoriert hier nicht die zunehmende Finsternis, sondern ruft vielmehr sein Bundesvolk auf, sich in der Finsternis zu erheben und zu leuchten! Seine Verheißung lautet, dass seine Herrlichkeit mitten in Finsternis und Aufruhr über uns erscheinen wird. In Jesaja 19 macht …

„Passah – Karwoche – Freude – Leid”

Die große, einmalige und endgültige Befreiung aus dem “Ägypten” unseres Lebens ist wahrlich ein Grund zum Feiern und für große Freude. – Einerseits Lass mein Volk ziehen! Sagte Mose zum Herrscher über Ägypten. Groß war die Freude am Tag des Auszugs. Es folgten 40 schwere Jahre, denn der Weg von der Knechtschaft zur Freiheit der Kinder Gottes ist kein Spaziergang. Doch am Ende war da ein neues Volk, mit einer neuen Identität in einem neuen verheißenen Land. Gott hatte seinen Bund trotz allem gehalten. Es ist vollbracht! Rief Jesus am Kreuz. Was sich in der Befreiung des Volkes Gottes in Ägypten und durch seine vierzigjährige Pilgerschaft durch die Wüste schon prophetisch andeutete, fand nun am Kreuz seine Vollendung. Unsere Schuld, Sünde, Ungerechtigkeit, Krankheit, Not und Gebrochenheit fand ihren Niederschlag in Schmerz, Not und Leid unseres geliebten Heilandes Jesus. Gott selbst starb am Kreuz, wir haben ihn dahin gebracht. Und jeder der SEIN Blut an die “Türpfosten seines Lebens” streicht, wird gerettet werden und ausziehen zu einem neuen Leben, einem Auferstehungsleben. Wir dürfen nun schmecken und sehen wie freundlich der Herr ist. …