Berichte - Zeugnisse
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Zwei Fotos mit je Zwei Personen = 4 und doch nur 3 Menschen!

Der Schlagabtausch zwischen Israel und Gaza, zwischen dem Staat und den Terroristen ist vorerst vorbei. Diese kriegerische Auseinandersetzung und die äußerst schlimmen Begleiterscheinungen der antiisraelischen Demonstrationen ausgerechnet auch in Deutschland, sind aus den Schlagzeilen verschwunden. Wer glaubte der Antisemitismuss in Deutschland sei weitgehend überwunden und nur noch eine zu vernachlässigende Randerscheinung wurde eines besseren belehrt. Wo heute Israel-Fahnen verbrannt werden, können morgen schon wieder Bücher verbrannt werden. – Das hatten wir ja schon.

Es ist gut und wichtig, das viele Christen, jüdische Bürger und jene Menschen, die noch ein intaktes Rechtsempfinden haben, dagegen aufgestanden sind und in zahlreichen, öffentlichen Aktionen ihr Solidarität zu Israel bekundet haben und klar an der Seite Israel stehen.

Das auch Politiker sich in den Medien klar zu Israel gestellt haben, war gut und richtig, ihre Taten sind aber wichtiger, wie ernst es ihnen ist, wird sich zeigen.

Was die großen Kirchen dazu sagten war bestenfalls belanglos, interessanter ist schon was sie nicht gesagt haben.

Mich persönlich hat in jenen „Raketentagen“ das folgende sehr berührt:

Zwei Fotos mit je Zwei Personen = 4  und doch nur 3 Menschen!

„In den letzten Tagen ist mir viel durch den Kopf gegangen. Hier sind zwei Fotos. Das eine zeigt meine Mutter und mich (ich war 2,5 Jahre alt) während des Golfkrieges 1991, als Israel vom Irak aus mit Raketen beschossen wurde. 

Jetzt, ungefähr 30 Jahre später, bin ich eine Mutter und renne mit meiner eigenen 2-jährigen Tochter zum Luftschutzbunker. Die Hamas feuert Raketen aus Gaza ab. Ich bete für alle Mütter und ihre Kinder während dieser Zeit in Israel um Schutz und Weisheit. 

Danke an alle, die mir Schriftstellen und ermutigende Notizen geschickt haben. In dieser Zeit Segen und Schalom senden.  Es ist gut zwei wichtige Dinge niemals zu vergessen: 1. Dass der Gott Israels niemals schläft.  2. Dass „Am Yisrael Chai“ (das Volk Israel lebt).“

So der Kommentar dazu.

Auf dem linken Bild: Chaya und Devorah Mizrachi, rechtes Bild Devorah und ihre Tochter.

Wenn meine Großeltern noch rund 50 Jahre später von ihren Bomben- und Bunkernächten während des zweiten Weltkrieges erzählten, wurde mir klar, welche einschneidenden, lebensprägenden Erfahrungen das waren. Daran musste ich denken, als ich diese beiden Bilder sah. 

„Was habt ihr denn so lange im Bunker gemacht?“, fragte ich die Großeltern. Antwort: „Wir haben gebetet, dass Gott gnädig ist, und unser……wieder vom Krieg nach Hause kommt.“

Auch diese „Raketentage“ werden vor allem bei Kindern und Jugendlichen auf beiden Seiten ihre tiefen Spuren hinterlassen. Diese Wunden kann nur Gott heilen. Betet mit dafür.

Mahnwache für unsere jüdischen Geschwister in Israel

“Nicht, weil wir den Staat Israel so toll finden, sondern weil Gott sich auf ewig zu diesem Volk gestellt hat, und uns an die Seite dieses Volkes” – Pfr. Eckart Link (evang.)

Kategorie: Berichte - Zeugnisse

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Hallo, ich heiße Achim, von Beruf Druckereikaufmann und Vorsitzender der Vereine: "Stiftung Oekumenisches Institut e.V." und "Haus des Lebens e.V.". Zusammen mit dem "Freundeskreis Israel" unterstützen wir den Dienst von DUGIT,Tel Aviv. Ich hoffe die Seiten gefallen Dir. Über Dein Feedback würde ich mich sehr freuen ;-) Besonders wenn Du noch nie in Israel warst und DUGIT kennenlernen möchtest.

1 Kommentare

  1. Doris Buschmann sagt

    Lieber Achim, wie schön du das alles zusammen gestellt hast. Besonders schön ist zu lesen und die Bilder zu betrachten, weil ich dich persönlich kenne. Ich muß sagen, ich bin gespannt, was jetzt in Israel nach der letzten Wahl wird. Kann da etwas Gutes bei herauskommen? Wir werden es sehen!
    Liebe Grüße an dich und Dörte
    Doris

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